Nutzerwechsel, Vorstand des Kleingartenvereins Möllenzug Niederlehme

Vorstand des Kleingartenvereins
"Möllenzug" e.V. Niederlehme


Mitglied kann jeder Bürger werden, der das 18. Lebensjahr vollendet hat, wenn für ihn eine freie Gartenparzelle in Aussicht steht.

Mitgliedschaften unterscheiden sich je Parzelle in ein stimmberechtigtes Vollmitglied und eine beliebige Zahl von Familienmitgliedern. Das Vollmitglied kann seine Stimmberechtigung auf ein Familienmitglied übertragen.

Die Aufnahme als Mitglied in den Verein ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Im Falle der Ablehnung ist der Antrag auf Verlangen des Antragstellers der Mitgliederversammlung zur endgültigen Entscheidung vorzulegen.

Die Mitgliedschaft wird nach Zahlung der Aufnahmegebühr in Höhe 150 €, mit der ebenfalls das Recht zur Nutzung der bestehenden Vereinsinfrastruktur erworben wird und die deren Erhaltung und Ausbau dient, sowie nach unterschriftlicher Anerkennung dieser Satzung wirksam.

Jedes Mitglied ist verpflichtet

die Satzung und die Gartenordnung einzuhalten;

Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes anzuerkennen und für deren Erfüllung zu wirken;

Mitgliedsbeiträge, Umlagen sowie andere finanzielle Verpflichtungen, die sich aus der Nutzung der Parzelle ergeben, termingerecht zu entrichten;

die von der Mitgliederversammlung beschlossenen Arbeitsleistungen zu erbringen. Für nicht geleistete Arbeitsstunden ist der von der Mitgliederversammlung beschlossene Ersatzbetrag zu entrichten;

seinen Aufenthalt und den seiner Familienangehörigen und Besucher innerhalb des Vereins so zu gestalten, daß niemand gestört oder belästigt wird.

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch:
1. schriftliche Austrittserklärung (von Eheleuten nur gemeinsam anerkannt),
2.Übernahme aller Rechte und Pflichten durch einen Nachfolger,
3. Ausschluß,
4. Tod.

Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es
die ihm aufgrund der Satzung oder Mitgliederbeschlüsse obliegenden Pflichten schuldhaft verletzt;
durch sein Verhalten das Ansehen oder die Interessen des Vereins in grober Weise schädigt oder sich gegenüber anderen Mitgliedern des Vereins gewissenlos verhält;
im Geschäftsjahr mehr als drei Monate mit der Zahlung von Umlagen oder sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung nicht innerhalb von zwei Monaten seinen Verpflichtungen nachkommt;
seine Rechte und Pflichten aus der Mitgliedschaft oder aus der Nutzung seiner Parzelle auf Dritte überträgt.

Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand nach Anhörung des betroffenen Mitglieds. Kann das Mitglied wegen Krankheit oder anderen zwingenden Gründen nicht an der Behandlung der Angelegenheit im Vorstand teilnehmen, wird ein erneuter Termin für die Anhörung bzw. Behandlung einer schriftlichen Stellungnahme anberaumt. Die Entscheidung ist dem Mitglied per Einschreiben zuzustellen.
Über einen Einspruch, der binnen 3 Wochen nach Herausgabe der Entscheidung (Datum der Aufgabe des Einschreibens) möglich ist, entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Beschluß der Mitgliederversammlung über einen Ausschluß ist endgültig.

Mit der Beendigung der Mitgliedschaft beantragt der Vorstand in der Regel die Beendigung des Nutzungsverhältnisses für die Kleingartenparzelle über eine Kündigung des Kleingartenpachtvertrages durch den VGS-Kreisvorstand als Zwischenpächter mit einer Frist von 6 Monaten, die bei Weigerung auf gerichtlichem Wege über eine Räumungsklage durchgesetzt wird. Die sich aus der Satzung ergebenden finanziellen und sonstigen Verpflichtungen sind bis zum Tag der Beendigung der Mitgliedschaft zu begleichen.

Der Verein akzeptiert in Übereinstimmung mit dem Zwischenpächter den Verkauf bzw. das Erbe des persönlichen Eigentums des Mitglieds. Der Nutzerwechsel erfordert die Schätzung durch den Zwischenpächter. Der in seinem Inhalt festgelegte Kaufvertrag zwischen Vorgänger und Nachfolger für die Anpflanzungen und das persönlichen Eigentum an der Kleingartenlaube ist zur Sicherung dem Kassierer und dem Vereinsvorsitzenden zur Gegenzeichnung vorzulegen. Der Nutzerwechsel tritt nach Begleichung eventuell offener Forderungen des Vereins gegenüber dem Mitglied durch den Abschluss des Kleingartenpachtvertrages mit dem Zwischenpächter in Kraft. Eine Rückerstattung von Aufnahmegebühr und gezahlten Umlagen erfolgt nicht, auch nicht anteilig.

Hier Antrag auf Schätzung   Hier Kaufvertrag
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