Tipps und
xxxTricks

Rund um den Garten

   
Winterschutz für Pflanzen Schnitt blühende Sträucher Der Rasen  
Zwiebelblumen pflanzen Kräutergarten Anbau von Kartoffeln  
Zwiebelblumen überwintern Mulchen  
Obstbäume pflanzen Stauden pflanzen
Tomaten Wasserhaushalt
Richtig kompostieren Sandboden
 
 

Winterschutz für Pflanzen

 

Warm eingepackt in den Winter


Schäden lassen sich durch unterschiedliche Abdeckungen vermeiden. Darunter verstehen wir alle Maßnahmen, die Boden, Wurzeln, Triebe und das Laub der Pflanzen vor Frost schützen.
Hierzu zählt das ausbringen wärmender Materialien wie Kompost, Rindenmulch oder auch Laub, sowie das Abdecken mit Reisig oder Sackleinen.
Diese Maßnahmen erhöhen zwar die Wahrscheinlichkeit, dass die Pflanzen den Winter überstehen, gewährleistet aber nicht, dass auch wärmebedürftige Pflanzen den Winter überstehen.


Im übrigen: Wer weiß schon, dass im Winter mehr Pflanzen vertrocknen als erfrieren?


Gefahr für die Wurzeln entsteht, wenn der Boden lange gefroren ist oder abwechselnd auftaut und gefriert. Die Wurzeln können dann die Pflanze nicht mehr richtig versorgen. Dagegen hilft eine dicke Mulchschicht im Wurzelbereich, die solche Bedingungen abpuffert.
Vor allem immergrüne Pflanzen verdunsten im Winter Feuchtigkeit über die Triebe und Laub, ohne Nachschub aus dem gefrorenen Boden holen zu können. Wind und Sonneneinstrahlung verstärken diesen Prozess. Gießen Sie deshalb Immergrüne auch im Winter, immer dann, wenn der Boden nicht gefroren ist.

Obstbäume haben sehr frostempfindliches Holz. Durch die Sonneneinstrahlung auf der Sonnenseite ist der Stamm erwärmt, kann aber auf der Nordseite noch bereift oder gefroren sein. Die Folgen sind Risse in der Rinde. Dagegen hilft ein weißer Baumanstrich, welcher im späten Herbst angebracht werden sollte.

Pflanzen die Winterschutz benötigen

Kletterrosen: 30 cm hoch mit Erde, Kompost oder abgelagertem Rindermist anhäufeln. Die Triebe mit Reisig, Schilfmatten oder Sackleinen umhüllen.

Strauch- und Beetrosen: 30 cm hoch mit Erde, Kompost oder abgelagertem Rindermist anhäufeln. Unteren Teil der Triebe mit Reisig oder Laub schützen. Das Laub kann mit Maschendraht befestigt werden.

Stauden: Triebe auf 15 cm einkürzen. Mit Erde-Torf-Gemisch, Kompost oder Laub abdecken.
Rhododendren: Wurzelbereich dick mit Laub, Kompost oder Rindenmulch bedecken.

Andere immergrüne Gehölze: Wurzelbereich dick mit Laub, Kompost oder Rindenmulch bedecken. Regelmäßig Schnee abklopfen, damit die Zweige nicht brechen.

Klettergehölze:
Wurzelbereich dick mit Laub, Kompost oder Rindenmulch bedecken.
Empfindliche Pflanzen mit Reisig oder Sackleinen umwickeln.
Obstbäume: Fläche unter der Krone mulchen. Gegen Frostrisse Stamm mit weisem Baumanstrich versehen.

Zwiebelblumen: Pflanzstelle mit Erde, Kompost, abgelagertem Rindenmist oder Laub dick mulchen. Im Frühling wieder entfernen.

 
nach oben
     
 

Zwiebelblumen pflanzen

Richtig gepflanzte Zwiebelblumen garantieren eine prachtvolle Blüte


Blumenzwiebeln sind unterirdische Speicherorgane. Die eingelagerten Stoffe helfen der Pflanze, ihre natürlichen Ruhezeiten zu überstehen. An der Zwiebel bilden sich außerdem die neuenTriebe.

Man unterscheidet drei große Gruppen:
Die echten Zwiebeln von Tulpen oder auch Narzissen
Die Knollen von Dahlien oder Krokussen
Die Rhizome der Iris

Alle variieren in Größe und Form.
Zwiebeln und Knollen werden gepflanzt, wenn sie sich im Ruhestadium befinden. Während der Pflanzsaison im Frühjahr und Herbst werden die Blumenzwiebeln in Gartencentern e.t.c. angeboten.
Große Mengen an Zwiebelblumen wirken besonderst effektvoll. Da Sie außerdem oft nach Farben verkauft werden, kann man sich leicht lebhafte, kontrastreiche oder auch zartere Farbkombinationen zusammenstellen. Schwierige Farbmuster kann man vorher auf dem Papier planen.

Pflanzen von Frühlingsblühern
Pflanzen Sie Frühlingsblüher im August oder September. Dann haben die Zwiebeln genug Zeit zum Anwachsen, bevor der erste Frost kommt.

Spätherbst
Nicht winterharte Sommer- und Herbstblüher aus dem Boden nehmen und lagern.

Frühjahr
Pflanzen Sie die Zwiebeln von den meist empfindlichen Sommerblühern im April an einen kühlen, aber frostfreien Platz

Frühsommer
Pflanzen Sie die Herbstblüher im Mai, spätestens im Juni. Teilweise können dann Zwiebeln der Frühlingsblüher aus dem Boden genommen und gelagert werden.


Pflanzen:
Heben Sie zuerst die Erdlöcher aus. Die Erde wird am besten auf eine Plastikfolie geschaufelt. Ordnen Sie die Blumenzwiebeln im Pflanzloch so an, dass sie dicht zusammenliegen, sich aber nicht berühren.
Füllen Sie nun vorsichtig mit Erde auf, so dass die Zwiebeln nicht umfallen. Dann die Erde gut festdrücken. Wässern Sie gründlich. Danach die Zwiebeln mit Mulch abdecken, damit sie feucht bleiben.

Faustregel: Pflanzen sie Ihre Zwiebel drei mal so tief, wie sie hoch ist.

Wenn Sie Ihrer geplagten Erde ein paar Löffel organischen Dünger zukommen lassen wollen, nur zu. Notwendig ist es aber nicht. Alles, was die Pflanze zur Ernährung braucht, trägt sie bereits in sich. Achtung: Verwelkte Blüten können abgeschnitten werden. Die Blätter erst abschneiden, wenn sie abgestorben und vergilbt sind. Während das Laub abstirbt brauchen die Zwiebeln kaum Feuchtigkeit.

nach oben
     
 

Zwiebelblumen überwintern

Warum ausgraben?


Empfindliche sommerblühende Zwiebeln und Knollen aus tropischen Regionen würden unsere frostigen Winter nicht überstehen. Sie müssen in jedem Herbst vor dem ersten Frost herausgenommen und bis zum Frühjahr frostfrei gelagert werden.

Vor dem Ausgraben von sommerblühenden Zwiebel und Knollenpflanzen Triebe bis auf 15 cm zurückschneiden. Die Zwiebeln oder Knollen selber am besten mit der Grabegabel ausgraben. Untersuchen Sie dann die Zwiebeln und Knollen auf Verletzungen. Werfen Sie weiche, faulige und tief eingeschnittene Zwiebeln weg. Die anderen lassen Sie an einem geschützten luftigen Platz einige Tage trocknen. Danach Erde und Wurzelreste entfernen.

Lagern Sie die Zwiebeln und Knollen in Netzen oder in flachen Kisten, so dass sie gut belüftet werden. Empfindliche Sommerblüher sollten in Torf, Sand oder Vermikulit gebettet werden, die sie vor der Austrocknung schützen. Stellen Sie die Kisten dunkel, trocken und kühl auf, zum Beispiel im Keller oder auf dem Dachboden.

Zwiebeln die Sie ausgraben sollten:
Schopflilie, Tigerblume, Knollenbegonie, Dahlie, Inkalilie, Montbretie, Gladiole, Ranunkel und Blumenrohr

Kontrollieren Sie im Winter gelagerte Zwiebeln regelmäßig auf Schädlingsbefall und Fäulnis. Werfen Sie alle Zwiebeln die solche Beschädigung oder Krankheit zeigen weg.

nach oben
     
 

Obstbäume pflanzen

Reiche Ernte


Kaufen Sie Obstbäume mit oder ohne Ballen mit Garantie vom Gärtner. Nehmen Sie möglichst größere Bäume, da sie früher Früchte tragen. Kaufen Sie nie ausgetrocknete Obstbäume. Der Obstbaum sollte vor dem Pflanzen eine Nacht in einen Kübel voll Wasser gestellt werden.

Graben Sie ein Loch, einhalbmal so tief wie die Wurzeln lang sind und mindestens zweimal so breit. Den Aushub auf der Seite anhäufeln. Dann die toten und abgebrochenen Wurzeln abschneiden. Wurzeln auf gleiche Länge kürzen. Die Baumkrone um ein Drittel zurückschneiden.


Mischen Sie die Erde mit Kompost und häufen Sie sie im Loch an. Die Wurzeln so ausbreiten, dass der Wurzelhals übererdig liegt. Eine Stütze mit 5-8 cm Abstand zum Baum in die Erde stecken, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Erde um die Stütze fest andrücken.
Füllen Sie die Erde schichtweise auf. Zwischendurch festdrücken, um Hohlräume zu vermeiden. Gut angießen und auch später regelmäßig gießen.

Legen Sie einen Gießrand an, indem Sie die Erde um den Stamm anhäufeln, so dass sich das Wasser in der Mitte sammeln kann. Den Obstbaum mit einem Gurt oder Band, das es im Fachhandel gibt an der Stütze befestigen. Dafür das Band in Form einer Acht etwa 10 cm unterhalb des ersten Astes befestigen. Entfernen des Bandes erfolgt wenn der Baum wächst, damit er nicht abgeschnürt wird.

nach oben
     
 

Tomaten

Saftige rote Früchte


Säen Sie im März oder April die Tomaten in Anzuchterde aus. Danach die Schalen oder Töpfe hell, feucht und warm stellen.
Alternativ: Kaufen sie junge Pflanzen. Am besten Tomaten wählen, die gesundes grünes Laub besitzen und noch keine Blüten haben. Die Wurzeln sollen weiß sein.

Setzen Sie die Tomaten nach dem letzten Frost in den Garten an eine warme windgeschützte Stelle, wo sie aber nicht glühender Hitze ausgesetzt sind. Die Pflanzerde mit Humus oder gut verrottetem Stallmist anreichern. Die Pflanzen gut mulchen. Tomaten sind Starkzehrer, deshalb monatlich nachdüngen. Hilfreiche Partner wie Kapuzinerkresse oder Mohn locken Insekten an, die Blattläuse und andere Schädlinge vertilgen.

Die heranwachsenden Pflanzen an einer Stütze anbinden. Wöchentlich die kleinen, in den Blattachseln wachsende Geiztriebe abknipsen, wenn sie zwei Zentimeter lang sind. Sobald die Pflanze vier Blütenstände hat, den obersten Trieb kappen. So geht die gesamte Energie der Pflanzen in die Früchte.

Ernten Sie reife Tomaten bis zum Frost. Dann auch die grünen Früchte pflücken. Diese zum nachreifen dunkel und warm lagern.

Ein häufiges Problem sind geplatzte Schalen, die oft durch unregelmäßiges Gießen verursacht werden. Die Pflanzen gleichmäßig feucht halten, auf keinem Fall austrocknen lassen und dann heftig gießen. Fehlerhafte Schalen sind Anzeichen von Temperaturschwankungen. Die Tomaten vor extremer Nässe schützen. In einem nassen Sommer kann die Braunfäule die Tomaten zerstören. Die Pflanzen sauber halten. Auch Folienhauben sind ein guter Schutz. Setzen Sie die Pflanzen im Folgejahr nicht an die selbe Stelle.

nach oben
     
 

Richtig kompostieren

Nützlicher Abfall


Der Kompost ist der billigste und einfachste Humuslieferant für Ihren Garten. Der Kompost liefert alle Arten von Nährstoffen, die Pflanzen brauchen. Die großen Humusteilchen-sogenannter Nährhumus-sind die Nahrung für viele Kleinlebewesen, die wiederum für die Fruchtbarkeit des Bodens entscheidend sind. Diese Kleinlebewesen schließen die Nährstoffe im Boden auf und machen sie so der Pflanze zugänglich.

Der wichtigste Lieferant für den Kompost ist der Garten selbst und natürlich der Haushalt mit seinen organischen Abfällen. Nicht auf den Kompost gehört alles, was mit Chemikalien und Schädlingen behaftet ist. Nun ist der Kompost kein stinkender Haufen in Ihrem Garten, sondern eine Sache die sich schnell in feinkrümelige Erde verwandelt. Ein richtig angelegter Kompost liefert eine feine, dunkelbraune Erde, die ähnlich wie Walderde richt.

Bei der Komposterde unterscheiden wir heute zwischen Dauerhumus und Nährhumus. Dauerhumus ist Komposterde, die zwischen zwei und drei Jahren abgelagert ist.

Kompostregeln:

Kompost braucht Luft, Wasser und Wärme. Luft ist für die vielen Kleinlebewesen, die beim umsetzen der Abfälle helfen, lebensnotwendig. Diese Luft wird von den Kleinstlebewesen in Stickstoff, Kohlensäure und Sauerstoff aufgespalten und in die Komposterde abgegeben. Dieses Luftgemisch hilft ebenfalls bei der Zersetzung der Pflanzenteile. Es entsteht eine Art Gärvorgang, der auch die nötige Wärme liefert. Die Wärme unterstützt die Lebensvorgänge und sorgt auch wieder für die Zersetzung der Abfälle.

In heißen Sommern sollten Sie den Kompost wässern. Nicht zu viel Wasser, sonst fault der Kompost. Wichtig ist, dass der Kompost verrottet und nicht verfault. Verrotten geschieht nur bei ausreichender Luftzufuhr. Nur so können Bakterien, Pilze, Algen, Fadenwürmer und Nematoden existieren. All diese Kleinlebewesen sorgen für einen guten Kompost. Beim Verrotten werden auch die meisten Unkräuter durch die Umsetzungswärme zerstört.

Was ist des Komposts würdig?

Auf den Kompost gehören alle organischen Abfälle: Speisereste, Gemüseabfälle, Eierschalen, Gras, Pflanzenreste bis hin zu kleingeschnittenen Zweigen. Dies alles darf nicht als Haufen, sondern als Schicht aufgebracht werden, damit ein gleichmäßiges Verrotten gesichert ist.

Aufbau des Komposthaufens

Ein Kompost wird aufgebaut wie eine Torte: Viele Schichten, möglichst gleichmäßig und immer etwas anderes dazwischen. Die unterste Schicht sollte eine 20 cm dicke Schicht aus Reisig und Stroh sein, damit die Sache Luft bekommt und nicht fault. Dann folgen die Lagen aus Gras und Biomüll. Zwischen den Lagen (ca 40 cm dick) eine dünne Lage fertige Erde aufbringen. Was sich auch immer wieder lohnt ist das Auftragen von Hornspänen. Der Komposthaufen sollte eine maximale Grundfläche von 1,50 m X 1,50 m nicht überschreiten.Auch die Höhe sollte 1,50 m nicht überschreiten.

nach oben
     
 

Sandboden

Der Leichte

Ein Sandboden kann Wasser nicht sehr lange binden und trocknet daher schnell aus. Er erwärmt sich jedoch im Frühjahr sehr rasch und lässt sich sehr leicht bearbeiten. Die Zugabe von organischer Substanz in Form von Gartenkompost oder Mist verbessert bei den sandigen Böden die Garteneigenschaften. Von einem zu starken Verändern der Bodenstruktur wird abgeraten, da sich der neue Zustand nur mit großem Aufwand und meistens nicht dauerhaft erreichen lässt. Um die sonstige Beschaffenheit des Bodens zu prüfen, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten offen. Sie können eine Bodenprobe entnehmen und diese bei Ihrem zuständigen Landwirtschaftsamt analysieren lassen. Sie können jedoch auch in einem Gartengeschäft ein Teströhrchen kaufen und die Analyse selber vornehmen.

nach oben
     
 

Wasserhaushalt der Natur

Ohne Wasser kein Leben


Die Pflanzen benötigen es zum Transport ihrer Nährstoffe; erhalten Pflanzen über längere Zeit kein Wasser, so führt dies über kurz oder lang zu ihrem Absterben. Die Toleranz, das Über- oder Unterangebot an Wasser ist von Pflanze zu Pflanze verschieden. Normalerweise reicht das Wasser aus den Niederschlägen völlig aus. Manchmal müssen wir jedoch in den Wasserhaushalt eingreifen.

Wann muss gegossen werden?

Wenn Gehölze, Gemüsepflanzen oder Stauden gepflanzt werden, dürfen wir an Wasser nicht sparen. Das zeitweise Austrocknen der Erde muss solange vermieden werden, bis die Pflanzen vollständig angewachsen sind. Ansonsten ertragen Bäume und Sträucher Trockenperioden in der Regel ohne Schaden. Bei Obstbäumen und Beerensträucher sollte bei anhaltender längerer Trockenheit regelmäßig kräftig gewässert werden. Stauden und Sommerblumen benötigen schon eine etwas intensivere Pflege. Wenn die oberen 2 bis 3 cm des Bodens ausgetrocknet sind, müssen wir zur Gießkanne greifen. Auch die Gemüsepflanzen im Nutzgarten profitieren vom regelmäßigen Gießen. Den Rasen wässern wir bei längerer Trockenheit in den Abendstunden.

Generell sollte nur in den Morgen- und Abendstunden gewässert werden, da bei Wärme das Wasser verdunstet, ehe es in den Boden einziehen kann. Werden die oberen Pflanzenteile mit Wasser benetzt, kann es bei starker Sonneneinwirkung zu Verbrennungen an der Pflanze führen.

Der Gärtner kann natürlich einiges im Voraus tun, um häufiges Gießen zu verhindern. Hier wäre an erster Stelle das Mulchen zu nennen. Dadurch hält sich die Feuchtigkeit im Boden bedeutend länger. Auch durch oberflächliches Hacken kann eine ähnliche Wirkung erzeugt werden; die Oberfläche des Bodens wird zur wirksamen Verdunstungssperrschicht. Hat es längere Zeit nicht geregnet, unterlassen wir den Rasenschnitt und sparen uns somit das häufige und kostspielige Beregnen.

nach oben

     
 

Mulchen

Mulchen spart Arbeit und Geld

Der für viele Gärten typische unbedeckte, "nackte" Boden ist in der Natur kaum anzutreffen. Im Wald zum Beispiel schützen entweder Moose, Farne, Gräser und Kräuter oder das Laub der Gehölze den Boden. In dieser Streuschicht leben zahllose Tiere und Pilze, die für den Abbau des organischen Materials von Bedeutung sind. Daneben stellt die Streuschicht einen wichtigen Schutzmantel für die Bodenlebewesen dar. Ohne ihre Tätigkeit entsteht kein Humus und ist kein Pflanzenwachstum denkbar, könnte also auch kein Gärtner erfolgreich ernten. Im Winter finden viele Tiere unter der Mulchschicht ein reiches Nahrungsangebot. Nach diesem Vorbild kann an vielen Stellen im Garten eine Mulchschicht den Boden bedecken.

Das Mulchen hat viele Vorteile:

Der Boden wird vor Austrocknung und Verkrustung geschützt, Bodenerosion wird verhindert.

Unter der Mulchschicht bleibt die Bodenfeuchtigkeit gleichmäßig erhalten.

Die Mulchschicht sorgt im Sommer wie im Winter für einen Temperaturausgleich.

Gartenbesitzer können durch Mulchen Wasser sparen, Bodenlebewesen und Pflanzen haben optimale Bedingungen.

Durch die rege Tätigkeit von Bodentieren und Mikroorganismen werden Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar.

Die Mulchschicht unterdrückt das Aufkommen unerwünschter Kräuter, und wo sich "Unkräuter" trotzdem ansiedeln, lassen sie sich leicht aus dem lockeren Boden ziehen.

Bodentiere und Mikroorganismen haben durch Mulchen optimale Bedingungen. Die Mulchschicht ist eine ständige Nährstoffquelle für die Bodenlebewesen. Durch ihre rege Tätigkeit werden Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar gemacht. Regenwürmer und andere Bodentiere sorgen durch ihre "Untergrundarbeit" für die Bodenlockerung. Organisches Material wird auf natürliche Weise eingearbeitet.

Geeignetes Mulchmaterial

Zahlreiche, in jedem Garten anfallende organische Materialien eignen sich zum Mulchen. Besonders geeignet sind unter anderem:

Rasenschnitt: Zur Vermeidung von Fäulnis antrocknen lassen, dann nur dünn auftragen und öfter ergänzen (gilt grundsätzlich für frisches bzw. saftiges Mulchmaterial)

Gemüseabfälle, insbesondere Blätter von Kohl, Salat, Rhabarber u.a.

Grober Kompost

Gründüngungspflanzen: Bei den Leguminosen (Lupine , Bohnen, Erbsen u.a.) bleiben die Wurzeln im Boden. Die Pflanzen werden kurz über dem Boden abgeschnitten und zum Mulchen verwendet. Nach dem Abernten einer Kultur sollte man eine nicht winterharte Gründüngung als Nachsaat einsäen. Der Boden ist bewachsen, die Grünmasse friert über Winter ab und verbleibt als Mulchmasse auf dem Boden.

Zerkleinerter Heckenschnitt

Rindenmulch und Gehölzhäcksel: für Obst-, Beerenstrauchanlagen und Wege - aber nicht für die Gemüsebeete und Stauden.

Stroh (damit z.B. Erdbeerfrüchte trocken bleiben). Ansonsten wird bei der Verrottung von Stroh oder holzigem Material dem Boden Stickstoff entzogen. Somit sind diese Materialien nur bedingt geeignet.

Laub bildet unter Hecken und Bäumen eine natürliche Mulschschicht.

nach oben
     
 

Stauden pflanzen

Volle Blütenpracht

 

Stauden sind Pflanzen mit ausdauerndem Wurzelstock. Sie treiben viele Jahre lang jedes Frühjahr aus, blühen und treten ab Spätherbst in die Winterruhe. Einige Stauden, wie z.B. bestimmte Gräserarten, bleiben auch im Winter grün.

Die meisten Stauden sind winterhart und werden bewurzelt im Container geliefert. Wenn der Versand in die Ruhezeit der Stauden fällt und Sie "nur" einen gut durchwurzelten Topfballen mit wenigen krautigen Trieben erhalten, dann seien Sie unbesorgt: Allein auf das Wurzelwerk kommt es an!

Pflanzung

Die beste Pflanzzeit ist von September bis Oktober und März bis Mai. Wässer Sie die Pflanzen nach dem Auspacken. Ein ausreichend großes Pflanzloch von der Größe des doppelten Wurzelballendurchmessers ausheben und tiefgründig lockern.

Die Erde mit Kompost verbessern. Bei glattwandigen, festen Behältern Pflanze samt Erde vorsichtig heraus nehmen. Das Pflanzloch zu einem Drittel füllen, die Pflanze einsetzen und mit guter Erde nachfüllen. Danach die Erde gut andrücken und durchdringend gießen.

nach oben
     
 

Schnitt blühender Sträucher

Schöner Wuchs

 

Im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr ist die beste Zeit, um Laubgehölze zu schneiden. Dann sind sie noch in der Saftruhe, und die Schnittwunden bluten nicht. Nur bei den Frühjahrsblühern, wie etwa bei der Forsythie, lichtet man gleich nach der Blüte aus, weil sonst mit dem Schnittmaterial auch Blütenknospen verloren gehen würden.

Der Schnitt richtet sich nach dem Gehölztyp (Hochstamm, Halbstamm, Busch, Heister, mehrstämmiges Gehölz oder Strauch) und hilft dabei, die typische Form zu entfalten. Grundsätzlich hat ein starker Schnitt einen kräftigen Austrieb zur Folge, ein schwacher Schnitt bewirkt einen schwachen Austrieb.

Bei allen Stammformen werden zunächst unerwünschte Austriebe aus dem Wurzelstock (so genannte Stockausschläge) und aus dem Stamm bis zur gewünschten Kronenhöhe entfernt. Und zwar schneidet man sie mit einem scharfen Messer stets glatt am Stamm ab. Zapfen (Aststummel) dürfen nicht stehen bleiben, denn sie trocknen aus und bringen wieder unerwünschte Triebe hervor.


So entsteht eine gleichmäßige und lichte Krone

In der Regel sind am durchgehenden, senkrechten Mittelleittrieb waagrechte Seitenäste angeordnet. Sie sollten gut verteilt sein, in alle Richtungen weisen und nicht zu steil stehen. Steile Äste werden entfernt oder bis auf einen waagrechten Seitentrieb oder eine nach außen weisende Knospe zurückgeschnitten.

Zu lange Triebe kürzt man ein, damit sie sich verzweigen, und eine gleichmäßige Krone entsteht. Dabei schneidet man stets über einem Außenauge ab, also einer Knospe, die nach außen weist. Daraus entwickelt sich wieder ein Trieb, der nach außen wächst. Auf diese Weise bleibt die Krone licht und offen. Auch beim "Schnitt auf Augen" dürfen keine Zapfen stehen bleiben. Allerdings schneidet man auch nicht zu knapp am Auge, sonst trocknet es aus.


Der Schnitt der jungen Sträucher

Nach innen wachsende Triebe werden ebenso entfernt wie steile Konkurrenztriebe zum Mittelleittrieb. Dies ist rechtzeitig zu tun, sonst bilden sich Astgabeln, in denen sich Regenwasser sammelt, was häufig Fäulnis verursacht und schließlich das Ausbrechen zur Folge hat. Die wenigen Eingriffe im Jugendstadium haben eine große Wirkung und sind nicht zu vernachlässigen. Wenn sie versäumt werden, entstehen bei nachträglichen Korrekturen stets große Wunden, die dem Gehölz schaden.

Das Verjüngen der alten Sträucher

Zu dichte Sträucher vergreisen bald und müssen schon nach wenigen Jahren kräftig verjüngt werden. In der Regel genügt es, alle drei bis vier Jahre einige alte Äste direkt am Boden zu entfernen.
Dadurch bleiben die Sträucher locker und wüchsig.

Nur wenn die Triebe erfroren sind, etwa beim Sommerflieder, bei Bartblumen und anderen Sommerblühern, ist im zeitigen Frühjahr ein radikaler Rückschnitt bis nahe zum Boden erforderlich. Den Verjüngungsschnitt nehmen sie aber schadlos hin und blühen schon im Sommer wieder!

 

nach oben

   
  Kräutergarten

Kräutergarten für jedermann

 

Kräuter lassen sich relativ leicht kultivieren, da die Mehrzahl von ihnen sehr anpassungsfähig und krankheitsresistent ist. Wenn es gelingt, für die Kräuter Ihrer Wahl den richtigen Standort zu finden, werden Sie bald wie ein professioneller Gärtner die erste Ernte einfahren können.

Die meisten Kräuter sind nicht sehr wählerisch, sondern gedeihen auch auf steinigen und kargen Böden. Sie bevorzugen einen gut durchlüfteten und entwässerten Untergrund. Wer also vor der Aussaat der Kräuter den Boden umgräbt, wird später durch prächtiges Pflanzenwachstum belohnt.

Sonne, Wind und Frost

Doch Kraut ist nicht gleich Kraut: Während mediterrane Kräuter wie Rosmarin sonnige Standorte bevorzugen, mögen es andere Kräuter schattig und feucht. Hier gilt es, sich beim Einkauf von Setzlingen oder Pflanzensamen zu erkundigen.

Auch in Bezug auf Größe und Winterfestigkeit gibt es große Unterschiede: Während einige dieser Pflanzen die Winter unserer Breitengrade problemlos überstehen, müssen andere vor Wind und Frost geschützt werden. Der Vorteil: Ein Großteil dieser empfindlicheren Pflanzen kann auch in der Wohnung überwintern. Sie müssen also nicht jedes Jahr neue Pflanzen erwerben.

Beim Anlegen eines Kräutergartens im Frühjahr empfiehlt es sich, Setzlinge und Samen zuvor in der Wohnung oder im Gewächshaus vorzuzüchten. Bei der späteren Auspflanzung ist darauf zu achten, dass die einzelnen Pflanzen nicht zu nah beieinander stehen. Je nach Größe benötigen Kräuter einen Abstand von mindestens 25 Zentimetern, um sich richtig ausbreiten zu können.

Kräuterbeet

Bei der Gestaltung des Gartens ist der künstlerischen Freiheit keine Grenze gesetzt. Kräuter "beißen" sich nicht und können problemlos nebeneinander angepflanzt werden. Auch für die Größe eines Kräutergartens gibt es keine Beschränkungen. Jeder Quadratmeter Garten kann problemlos in ein Kräuterfeld umgewandelt werden.


Kräuter die problemlos wachsen

Die Auswahl an heimischen und hier wachsenden Kräutern ist immens groß. Im Folgenden stellen wir Ihnen fünf der beliebtesten Kräutergartenbewohner einmal genauer vor:


Basilikum
Basilikum kann als Stärkungsmittel eingesetzt werden und fördert die Verdauung. Ein weiterer angenehmer Vorteil des Anbaus: Basilikum hält Fliegen fern. Die einjährige Pflanze erreicht eine Höhe von 45 cm; sie bevorzugt sonnige und mäßig feuchte Plätze. Die jungen Blätter des Basilikums eigenen sich zum Würzen von Salaten und mediterranen Gerichten. Die Blätter lassen sich problemlos einfrieren oder mit Salz in Olivenöl oder Essig einlegen.

Rosmarin
Rosmarin gilt vielen Kräuterfreunden als Inbegriff des sommerlichen Kräutergartens. Diese Pflanze kann bis zu eineinhalb Meter hoch werden; sie bevorzugt sonnige und recht trockene Standorte. Rosmarin ist zwar winterfest, sollte aber vor allzu niedrigen Temperaturen geschützt werden (durch Abdeckung). Die Rosmarinblätter und -blüten, die das ganze Jahr über geerntet werden können, werden zerdrückt und sowohl zur Würzung von Salaten als auch von Süß- und Fleischspeisen verwendet.

Thymian
Der Thymian bevorzugt leichte und recht trockene Böden. Im Winter vor sehr niedrigen Temperaturen schützen! Die Sommerblätter dieser Pflanze finden in Brühen, Marinaden, Geflügelfüllungen, Saucen und Suppen, aber auch in Fisch- und Obstsalaten Verwendung. Er gilt er unter Biertrinkern als belebendes Gegenmittel gegen den "Kater".

Petersilie
Dieser zweijährige Bewohner fast eines jeden Kräutergartens geht der grellen Sonne gerne aus dem Weg. Besonders gut gedeiht Petersilie auf fruchtbaren und feuchten Böden, so auch auf Blumenerde. Neben den Blättern, die zum Würzen von Salaten, Quarkspeisen, Gemüsegerichten verwandt werden, können auch die Wurzeln älterer Pflanzen blanchiert oder getrocknet gegessen werden.

Schnittlauch
Schnittlauch wächst auf jedem Boden; er bevorzugt teilschattige Plätze. Zwar ist er winterfest, dennoch empfiehlt es sich, einige Pflanzen im Spätherbst einzutopfen und kühl zu überwintern. Getrocknet und eingefroren hält sich Schnittlauch recht lange. Er wirkt appetit- und verdauungsanregend.

 

nach oben
     
 

Der Rasen

Englischer Rasen oder Blumenwiese ?

Diese Frage sollte nicht zu verbissen gesehen werden. Die Antwort hängt doch in erster Linie von den Nutzungsansprüchen und dem individuellen Geschmack ab. Der eine betrachtet gerne das satte Grün einer kurz gehaltenen "Zierrasenfläche" im Kontrast zu bunten Blumenbeeten, der andere tollt am liebsten mit seinen Kindern auf einem "Spielrasen" und der dritte streift mit Vorliebe durch seine bunt blühende "Blumenwiese" und beobachtet Schmetterlinge.

Rasenarten

Zierrasen hat eine dichte teppichartige Narbe aus feinblättrigen Gräsern, die Belastbarkeit ist gering und die Pflegeansprüche sind hoch bis sehr hoch.

Gebrauchsrasen wird im Öffentlichen Grün, Wohnsiedlungen, Hausgärten und ähnliches eingesetzt. Die Belastbarkeit ist mittelmäßig, er ist widerstandsfähig gegen Trockenheit und der Pflegeaufwand ist mittel bis hoch.

Strapazierrasen ist geeignet für Sport- und Spielflächen, Liegewiesen, die Belastbarkeit ist hoch (ganzjährig) und der Pflegeaufwand ist mittel bis sehr hoch.

Die Blumenwiese ist als Sonderfall des Landschaftsrasens zu sehen, bei dem besonderer Wert auf den Blühaspekt gelegt wird. Entsprechend muß sich jeder überlegen, wie er den Rasen nutzen möchte, wieviel Arbeit er bereit ist, in die Pflege zu stecken und demgemäß, welchen Rasentyp er will.

Die einzelnen Rasentypen erfüllen die folgenden Funktionen in unterschiedlichem Maße:

Schönheit (Zierrasen, Landschaftsrasen) Fläche für Sport und Erholung (Gebrauchs-, Strapazierrasen) · Verbesserung des Kleinklimas (v.a. Landschaftsrasen) · Oberflächensicherung z. B. an Böschungen (v.a. Landschaftsrasen) · Lebensraum für Flora und Fauna (Landschaftsrasen)

Standort

Vor der Anlage einer Rasenfläche ist es unerläßlich, zunächst den vorgesehenen Standort genau zu untersuchen. Die geplante Form der Rasenfläche ist hinsichtlich der Pflege zu überdenken. Schmale Streifen sind kaum nutzbar und schwer zu pflegen. Ist der Platz überhaupt für die Ansaat von Rasen geeignet und wenn ja, welche Grasarten und -sorten kommen in Frage? Für Rasenflächen ist das Licht in aller Regel der entscheidende Faktor. Rasengräser sind sehr lichtbedürftig, bestenfalls im lichten Halbschatten ist die Rasenanlage noch sinnvoll. Zur Begrünung überwiegend beschatteter Flächen sollte man besser schattenverträgliche Stauden oder Bodendecker verwenden.

Die anderen Standortvoraussetzungen, wie Temperatur und Feuchtigkeit und die bodengebundenen Faktoren, wie Bodenreaktion und Stickstoffgehalt des Bodens stellen keine Ausschlußkriterien für Rasen dar. Es gibt Grasarten, die für feuchte oder trockene Bereiche geeignet sind.

Aussaatzeitpunkt

Der Aussaattermin beeinflußt den Zeitpunkt des Auflaufens der Gräser und schließlich die Dauer bis zur Bildung einer betretbaren Grasnarbe. Für zügiges Wachstum sind Temperaturen zwischen 14 und 25° C nötig. Am günstigsten sind daher die Monate April, Mai und Juni, weil dann der Boden schon angewärmt ist, die Temperaturen in der Regel aber nicht so hoch werden, daß die Saat beeinträchtigt werden könnte.

Der Zeitraum bis zum Auflaufen der Grassamen ist unterschiedlich, je nach Art bewegt er sich in der günstigen Saatzeit zwischen 7 und 15 Tagen. Bis zur Bestockung der Fläche vergehen weitere drei bis sechs Wochen und bis der Rasen dann endlich voll betret- und belastbar ist, muß er noch einige Male gemäht werden.Man sollte ca. sechs Monate einplanen, bis der Rasen voll nutzbar ist.

Bodenvorbereitung

Beim Anlegen von Rasenflächen sollen durch Geländemodellierungen keine Senken entstehen, aus denen das Niederschlagswasser nur schlecht ablaufen kann. Die Rasenfläche sollte 1-2 % Gefälle zu angrenzenden Pflanzflächen haben. Dadurch wird Staunässe verhindert und gleichzeitig werden die Beete bewässert.

Wenn der Untergrund verdichtet ist, sollte er vor dem Säen tiefgründig gelockert werden. Die optimale Bodenart für Rasen ist ein humoser, anlehmiger bis lehmiger Sandboden oder ein sandiger Lehmboden. In vielen Gärten liegt ein ganz anderer Boden vor, den man durch Einarbeiten von Sand und eventuell von Humusstoffen in Richtung der optimalen Bodenart verändern kann. Insbesondere bei sehr schweren Böden ist es sinnvoll, Sand einzuarbeiten, um eine bessere Durchlässigkeit für das Niederschlagswasser zu erreichen.

Selten oder schwach belastete Rasen können auf fast allen Bodenarten angelegt werden. Steine und Wurzeln sowie "Unkräuter" werden von der anzulegenden Fläche entfernt. Dabei ist insbesondere auf die für die vorgesehene Nutzung erforderliche Ebenflächigkeit zu achten.

Ansaat

Für die Rasenansaat entscheidend ist die Qualität des Saatgutes und die optimale, auf den Standort zugeschnittene Zusammensetzung der Rasenmischung. Bei einer Mischung können sich die verschiedenen Arten und Sorten gegenseitig ergänzen und der eventuelle Ausfall einer Art macht sich nicht so stark bemerkbar.

Saatgut

Es ist empfehlenswert, sogenannte Regel-Saatgut-Mischungen (RSM) zu verwenden. Hierin sind für die verschiedenen Standorte und Nutzungen Artenmischungen erarbeitet, und auch die Mindesteignung der Sorten festgelegt, so daß man die Gewähr hat, für den jeweiligen Verwendungszweck eine geeignete Mischung zu bekommen. Regel-Saatgut-Mischungen sind im Saatgut-Fachhandel erhältlich. Beim Kauf von anderen Saatgutmischungen hat man die Gewähr der Sorteneignung nicht, der Aussaaterfolg ist also nicht so sicher.

Saatvorgang

Das Saatgut wird auf das vorbereitete Saatbett möglichst gleichmäßig ausgebracht. Dies kann entweder von Hand geschehen, was allerdings eine gewisse Übung voraussetzt. Einfacher und gleichmäßiger erfolgt es mit einer Saatmaschine, bei der man die gewünschte Menge einstellen kann und dann nur noch aufpassen muß, daß die Bahnen sich nicht überschneiden und keine Lücken zwischen den Bahnen entstehen.

Für die gängigen Mischungen liegt die optimale Aussaatmenge bei 25 g/qm. Bei Blumenwiesenmischungen werden 5 - 10 g/qm ausgebracht. Die Saattiefe sollte etwa 0,5 - 1,5 cm betragen. Wenn die Samen höher liegen, trocknen sie schnell aus oder werden von Vögeln gefressen, wenn sie tiefer liegen, fehlt das für die Keimung notwendige Licht. Das Saatgut muß also nach dem Ausbringen oberflächlich mit einem Rechen eingearbeitet werden. Anschließend wird der Boden mit einer leichten Walze abgewalzt oder mit an den Füßen befestigten Brettern angetreten, um einen ausreichenden Bodenschluß zu erreichen.

Pflege der Flächen

Bis zum Auflaufen und Bestocken der Fläche muß ständig für ausreichende Bodenfeuchte gesorgt werden, da die jungen Graspflänzchen gegen Austrocknen sehr empfindlich sind. Bei Trockenheit sollte man alle ein bis zwei Tage mit 5 - 10 l/qm bewässern, nach zwei Wochen zwei- bis dreimal pro Woche mit 10 - 20 l/qm. Um eine geschlossene, belastbare Grasnarbe zu erreichen, sind nach dem Bestocken der Fläche noch einige Mähvorgänge erforderlich. Blumenwiesen werden im ersten Jahr dreimal, im zweiten Jahr nur noch zwei- bis dreimal und danach schließlich nur noch zweimal gemäht.

Durch das Mähen wird das vegetative Wachstum und die Seitentriebbildung gefördert, wodurch eine dichte und homogene Rasenfläche auf Dauer geformt wird. Schnitthöhe: In unserem Klima ist eine Schnitthöhe von 4 cm für Rasengräser am vorteilhaftesten. Tieferer Schnitt auf 1 - 2 cm für Zierrasen setzt gute Wasser- und Nährstoffversorgung voraus. "Abrasieren" der Grasnarbe bis zur Bodenoberfläche ist sehr schädlich, da die freigelegten Wurzeln absterben, sich dadurch der Wiederaustrieb verzögert und die Kahlstellen von Unkraut besiedelt werden.

Schnitthäufigkeit:

Für die Schnitthäufigkeit gibt es keine allgemeingültigen Angaben. Es sollten mindestens 40 - 50 % der Blattmasse belassen werden, d. h. Rückschnitt von 6 - 8 cm auf 3 - 4 cm. Bei Mulchschnitt (Schnittgut verbleibt auf der Fläche) muß oft gemäht werden, damit das Schnittgut vom Bodenleben verarbeitet werden kann. Bei zu viel oder verklumptem Schnittgut entsteht auf Dauer Rasenfilz, der Wasser und Nährstoffe bindet und dadurch die Wurzelbildung beeinträchtigt.

Düngung

Durch Düngung wird die Versorgung der Rasenpflanzen mit Nährstoffen sichergestellt. Mineralische Dünger zeichnen sich durch genaue Dosierbarkeit und je nach Düngerart durch sofortige oder Langzeitwirkung aus. Sie sind als Ein- oder Mehrnährstoffdünger verfügbar. Organische Dünger (z.B. Mist, Kompost) sind schwer zu dosieren.

Bei Intensivrasen sind zusätzliche Gaben von mineralischen Düngern erforderlich. Organische Dünger sind nicht so sehr für die Nährstoffversorgung, als viel mehr für die Veränderung physikalischer Kenngrößen des Bodens (z. B. Humusgehalt) von Bedeutung, vor allem bei der Neuanlage von Rasenflächen.

Wässern

Bei ersten Anzeichen des Welkens, d. h. solange die Gräser noch nicht gelblich-braun verfärbt sind, aber ein Fußabdruck länger als üblich sichtbar bleibt, sollte beregnet werden. Zum Zeitpunkt des Beregnens sollte es windstill, kühl, bedeckt oder Nacht sein, um Verdunstungsverluste gering zu halten. Es gilt der Grundsatz "Besser seltener, aber möglichst durchdringend wässern". Geschlossene Rasenbestände sollten in trockenen Zeiten einmal pro Woche mit 10 bis 20 l/qm gewässert werden, frisch gesäter Rasen braucht häufigere, aber auch geringere Gaben.

Rasenpflege

Durch das Vertikutieren sollen dickere Rasenfilzschichten (> 1 cm) aus noch nicht verrottetem Mähgut beseitigt werden. Vertikutiermaschinen sind dafür mit rotierenden Messern ausgerüstet, die den Boden 1 - 2 mm tief anritzen, so daß die Gräser meist nicht beschädigt werden, der Rasenfilz aber ausgerissen wird. Vor dem Vertikutieren ist der Rasen tief zu mähen und danach die ausgerissene organische Substanz zu entfernen. Da die Wirkung nur sehr oberflächlich ist, sollte im Bedarfsfall jährlich vertikutiert werden, um einen möglichst großen Effekt zu erzielen und die Unkräuter zu schwächen. Auf einer kleinen Fläche kann diese Arbeit mit einem preisgünstigen Vertikutierrechen durchgeführt werden.

Bei kleinen Lücken im Rasen ist eine Nachsaat mit einer dominierenden Grasart in mehreren Sorten (z. B. Lolium perenne) zu empfehlen. Sie schließt den Bestand schneller als eine Nachsaat mit einer Saatgutmischung.

Unkraut

Als "Unkräuter und Ungräser" bezeichnet man "un"-erwünschte Arten im Rasen, die durch ihre Blattbreite, Rosettenbildung, ihren abweichenden Farbton, durch ihre Vorwüchsigkeit, vorzeitige Stengelbildung oder ihre starke Konkurrenzkraft den optischen Eindruck oder die Nutzbarkeit des Rasens beeinträchtigen. Häufig, als störend empfundene Arten sind Einjährige Rispe, Löwenzahn, Wegerich oder auch Gänseblümchen.

Es liegt am jeweiligen Nutzer, ab welcher Menge unerwünschter Pflanzen er den Rasen als "verunkrautet" empfindet und natürlich ist es auch von der Nutzungsweise des Rasens abhängig, ab wann Unkräuter störend wirken können. Bei einem reinen Zierrasen sind die Ansprüche an Reinheit und Gleichmäßigkeit sicherlich höher als bei einem Spielrasen.

Unkrautbekämpfung

Bevor man Rasen neu anlegt, sollte man darauf achten, daß der Mutterboden möglichst unkrautfrei ist. Wenn Mutterboden zugeliefert wird, ist auf eine unkrautfreie, gute Qualität zu achten, ansonsten sollten vom vorhandenen Boden Unkräuter oder Pflanzenteile sorgfältig entfernt werden. Vor der Ansaat des Rasens kann man dichtstehende Gründüngungspflanzen anbauen, wie z. B. Bitterlupine, die andere Pflanzen nicht aufkommen lassen. Sie werden einige Wochen vor der Rasenansaat eingearbeitet.

Bei Neuansaaten von Rasen ist es wichtig, daß Saatgutmischungen verwendet werden, die eine hohe Reinheit aufweisen. Der Narbenschluß des Rasens soll möglichst schnell erreicht werden, damit Unkräuter erst gar nicht hochkommen. Dies ist durch eine standortgerechte Saatgutmischung und durch eine gute Stickstoff- und Wasserversorgung sicherzustellen.

Da viele Unkräuter häufiges Mähen schlecht vertragen, läßt sich durch diese Maßnahme der Unkrautbesatz zurückdrängen. Weil dabei auch die Blüten- und Samenbildung verhindert wird, unterbleibt die Vermehrung etlicher Unkräuter. Eventuell vorhandene Fehlstellen sollen sofort nachgesät werden, um keine Angriffspunkte für Unkräuter zu bieten. Die Pflege soll insgesamt darauf ausgerichtet sein, eine dauerhaft dicht geschlossene Grasnarbe zu erhalten.

Die einfachste Form der mechanischen Bekämpfung von Unkräutern ist das Ausstechen. Der Versuch, Unkräuter auszureißen, führt meistens nur dazu, die oberirdischen Bestandteile abzureißen, während die Wurzeln im Boden bleiben und wenig später neue Triebe wachsen. Deshalb ist es sinnvoll zu versuchen, die Unkräuter durch Ausstechen mit der Wurzel aus dem Boden zu entfernen. Bei sehr feuchtem Boden lassen sich Unkrautpflanzen sogar vollständig herausziehen.Diese Methode läßt sich nur auf kleinen Flächen mit vertretbarem Aufwand durchführen.

Eine andere Möglichkeit der Bekämpfung ist der tiefe Reinigungsschnitt bei tiefschnittempfindlichen Kräutern und Gräsern, nachdem man den Bestand vorher höher aufwachsen ließ. Lichtbedürftige, flachwachsende Arten, wie zum Beispiel Weißklee, lassen sich dadurch zumindest schwächen.

Moose im Rasen

Eine übermäßige Moosentwicklung deutet geradezu auf ungünstige Wachstumsbedingungen für die Rasengräser hin. Moose findet man im Rasen verstärkt - an schattigen Stellen,- bei Nährstoffmangel,- zu sauren Böden,- wenn Bodenverdichtungen vorliegen oder- schwere Böden vorliegen.

An schattigen Stellen im Garten sollte daher am besten kein Rasen angelegt werden. Viel günstiger ist es, schattenverträgliche Stauden im Bereich von Bäumen, Sträuchern und im Schatten von Bauten zu pflanzen.

Unzureichende Nährstoffversorgung kann in der Regel problemlos durch Düngung behoben werden. Zur Erkennung von Nährstoffungleichgewichten empfiehlt es sich, eine eigene Bodenanalyse für den Rasenbereich im Garten durchführen zu lassen und entsprechend der Ergebnisse die Düngerart und Düngermenge festzulegen.

Als Waldbewohner bevorzugen die meisten Moose einen eher sauren Boden. Einige wenige Moosarten treten auch an Standorten mit nicht saurem Boden auf. Der pH-Wert als Maß für den Säuregrad eines Bodens wird bei der Bodenuntersuchung erfaßt. Ein zu niedriger pH-Wert läßt sich beispielsweise durch Ausbringung von kohlensaurem Kalk beheben. Es ist allerdings zu beachten, daß der pH-Wert des Rasenbodens nicht über 6,5 liegen sollte.

Bodenverdichtungen, die entstanden sein können, stellen eine häufige Ursache für das verstärkte Auftreten der feuchtigkeitsliebenden Moose dar. Bodenverdichtungen im Untergrund verhindern, daß das Niederschlagswasser rasch versickert, so daß es zeitweise zu stauender Nässe kommen kann.

Durch manuell zu bedienende oder motorgetriebene Vertikutiergeräte kann in bestehenden Rasenflächen der Wasserabzug und der Lufthaushalt in der obersten Bodenschicht verbessert werden. Das Vertikutieren sollte wenigstens einmal jährlich im Frühjahr durchgeführt werden. Diese Maßnahmen wirken überdies vorbeugend gegenüber einer Reihe von Rasenkrankheiten.

Mähen

Ein Rasen darf nicht zu häufig und zu tief gemäht werden, da dies das Auftreten von Moosen ebenfalls fördert. Die Schnitthöhe sollte nicht niedriger als 4 cm liegen, andererseits sollte eine Rasenhöhe von 6 bis 10 cm nicht überschritten werden. Fazit: Neben der fachgerechten Anlage einer Rasenfläche ist vor allem die regelmäßige Pflege wichtig!

 

 

nach oben

Tipps für den Anbau von Frühkartoffeln

Anbauempfehlungen für die Sorten Salome, Karlena,Acapella und Solist

Sorteneigenschaften:

Salome
Reifegruppe: sehr früh
Kocheignung: festkochend
Speisewert: sehr guter Geschmack
Knolle: oval, mittel bis groß, flache Augen, glatt bis genetzt
Nematoden-Resistenz Ro1/Ro4
Anfälligkeit für Krautfäule-Schorf mittel
Lagerfähigkeit gut, sehr lange Keimruhe

Solist
Reifegruppe:Früheste Sorte in D, sehr früher Knollenansatz
Kocheignung:vorw. festkochend
Speisewert:guter Geschmack
Knolle:rundoval, rel. großfallend, glattschalig
Nematoden-ResistenzRo1/Ro4
Anfälligkeit für Krautfäule-Schorf mittel,gering
Lagerfähigkeit sehr gut; Keimfreudigkeit sehr gering

Accapella
Reifegruppe:sehr früh
Kocheignung:vorw. festkochend
Speisewert:herausragende Speisequalität, qualitätsstabil
Knolle:oval, mittel bis groß, flache Augen, glatt bis leicht genetzt
Nematoden-ResistenzRo1/Ro4
Anfälligkeit für Krautfäule-Schorf mittel, gering
Lagerfähigkeitgut bis sehr gut, normale Keimruhe

Karlena
Reifegruppe:früh
Kocheignung:mehligkochend
Speisewert:bereits sehr früh sehr guter Geschmack
Knolle:rundoval, mittelgroß, flache Augen, genetzt
Nematoden-ResistenzRo1
Anfälligkeit für Krautfäule-Schorf gering, leicht erhöht
Lagerfähigkeit gut

Romanze
Reifegruppe:mittelfrüh
Kocheignung:vorw. festkochend
Speisewert:hervorragende Eignung als Speisekartoffel
Knolle:oval - langoval, mittel bis groß, rotschalig
Nematoden-ResistenzRo1/Ro4
Anfälligkeit für Krautfäule-Schorf verringertgering
Lagerfähigkeit gut

Talent
Reifegruppe:Mittelfrüh, geringere Anzahl, dafür größere Knollen
Kocheignung:mehlig kochend
Speisewert:hervorragender Geschmack, qualitätsstabil
Knolle:langoval, mittel bis groß, glatt bis leicht genetzt
Nematoden-Resistenz Ro1/Ro4
Anfälligkeit für Krautfäule-Schorf gering bis mittel sehr gering
Lagerfähigkeit: Sehr keimruhige Sorte

1. Standortansprüche und Wasserversorgung

Salome und Karlena bevorzugen mittlere Böden in gutem Kulturzustand, während Solist, Romanze und Acapella keine besonderen Ansprüche an den Boden stellen.

Zur Erzielung hoher Erträgen und auf leichten Böden zur Reduzierung des Schorfbefalls ist jedoch eine ausreichende gleichmäßige Wasserversorgung erforderlich, d.h. bei Trockenheit sollte regelmäßig eine gute Durchfeuchtung des Bodens über ein mehrmaliges Fluten der Dammzwischenräume erfolgen. Ein Abdecken der bepflanzten Dämme mit Folie oder Vlies (bis Mitte Mai) führt bei den sehr frühen Sorten und einem Pflanztermin in der ersten April-Woche zu einer wesentlichen Vorverlegung des Erntetermins, d.h. ersten Rodemöglichkeiten bereits in der letzten Juni-Woche.


2. Pflanzung

Zur Gewährleistung einer frühen, ertragssicheren Ernte ist das Pflanzgut vorgekeimt in lockeren, nicht zu feuchten und ausreichend erwärmten Boden (am besten eine Woche vor Pflanzung Abdeckung der vorgeformten Dämme mit Folie oder Vlies) zu bringen.

Der optimale Pflanztermin ist vom aktuellen Witterungsverlauf abhängig, liegt aber im Regelfall in der ersten (unter Folie oder Vlies) und zweiten April-Woche. Ein Legeabstand von 28-32 cm bei 65-75 cm Reihenentfernung ist zu empfehlen. Bei Ablagetiefe (5-8 cm) ist zur Minimierung des Anteils ergrünter Knollen auf ausreichende Dammhöhe (ca. 35 cm) und Dammbreite (ca. 55-60 cm) zu achten.

3. Düngung

Der Düngerbedarf (einschl. aus organischer Düngung beträgt für Stickstoff 15-17 g/m2 , für Phosphor 8 - 10 g/m2 und Kali 18-24 g/m2 (chloridarm). Unter unseren Bedingungen sind ca. 80 g Blaudünger (d.h. eine Hand voll) je m2 vor Pflanzung zu empfehlen. Zusätzliche Kalk-Gaben fördern den Schorfbefall.


4. Pflanzenschutz

Die Unkrautbekämpfung sollte durch mehrmaliges flaches Harken der Dämme vor Schließen des Blattwerks erfolgen. Eine Beregnung oder feuchte Witterung fördern ab etwa Anfang Juni den Befall durch Krautfäule, so dass bei ersten Anzeichen (Welke einzelner Blätter) eine vorbeugende und regelmäßige Bekämpfung mit zugelassenen Mitteln angeraten ist. Kartoffelkäfer besser absammeln.

5. Ernte und Aufbereitung

Die Ernte kann beginnen, wenn sich aus den ersten Kartoffelblüten Beeren gebildet haben. Um im Kleingarten noch gut geeignete Folgefrüchte (Buschbohnen bis 15.07., Erdbeeren, Rettich, Rote Beete; mit vorgezogenen Jungpflanzen auch sehr gut Grünkohl, Kohlrabi, Chinakohl, Salat, Mangold) anbauen zu können, ist eine Ernte in der zweiten Juli-Hälfte bis 1. August-Woche zu empfehlen.

Erfolgt für die Einkellerung die Ernte erst dann, wenn das Laub völlig eingezogen ist, besteht die Gefahr des Einwanderns von Krankheitskeimen in die Knollen.

Das Pflanzgut für die gesamten Sorten wird für alle Vereine auf dem Niederlehmer Werder über den Sprecherat beschafft, dazu sind bis Weihnachten Informationen über den vorraussichtlichen Bedarf an die jeweiligen Vereinsvorstände zu übermitteln. Die Kartoffeln kommen direkt von der Zuchtstation !
Hier können Sie die Kartoffeln online bestellen nach oben